Flag/Spanking für Anfänger

Ihr habt erotische Fantasien in denen hauen des Partners, oder vom Partner gehauen werden eine Rolle spielen? Euch machen Geschichten wie Fifty Shades of Grey an und ihr wollt es selber erleben, wisst aber nicht wie Ihr beginnt? Hier findet Ihr eine Anleitung.

Schlagspiele, im BDSM Umfeld Flag / Spanking genannt können das erotische Leben und erlebte Fantasien reizvoll erweitern. Sie haben sie nichts mit Prügeln krimineller Schläger oder Gewalt zu tun. Deshalb sind Hemmungen oder Scham beim Ausführen und Erleben,  oder auf Grund einschlägiger Fantasien unbegründet. Wichtig ist das es einvernehmlich handelt , das es allen Beteiligten Spaß macht und individuelle Bedürfnisse erfüllt werden. Deshalb redet vorher ohne Scheu über eure Fantasien und Wünsche.

Die Bandbreite reicht von sinnlich, zart stimulierend bis zu heftigen „harten“ Schlägen und Sessions. Ob in Rollenspielen al la Fifty Shades of Grey, erotisch stimulierend oder einfach so. Die Variationsmöglichkeiten sind ebenso wie Schlagwerkzeuge endlos. Ob erotische Stimulation durch leichte oder stärkere Schläge. In Rollenspielen die gezüchtigte ungehorsame Zofe, der Schüler/Schülerin übers Knie gelegt und mit der Hand oder mit dem Rohrstock gehauen. Der ungehorsame Sklave/die Sklavin fixiert und  bestraft, oder einfach nur hauen und genießen.

Bondage oder andere Fixierungen und Sinnesentzug, zum Beispiel verbundene Augen steigern Empfinden und Spannung. (Verzichtet  bei Unsicherheiten besser zunächst drauf. Mit wachsenden Vertrauen kommt der Wunsch nach mehr von alleine.)
Vom Federpüschel bis zur Bullenpeitsche kann alles zum Einsatz kommen. Der sichere Gebrauch der Schlaginstrumente erfordert abhängig vom gewählten Instrument einige Übung. Anfänger sollten deshalb mit leichteren Spielsachen beginnen. Für ein sicheres spielen ist Grundwissen nötig.

Anfänger und alle die sich für Schlagspiele interessieren, finden in diesem Artikel Grundlagen/Grundwissen und eine Anleitung zum beginnen und probieren.

Flag/Spanking Begriffserklärung

Oberflächlich betrachtet ist Flag und Spanking wie das rechte und linke Twix ;-).

Flag ist die Englische Abkürzung für Schlagspiele (Flagellation). Im BDSM werden Masochisten mit besonderen Neigungen zu Schlagspielen Flagellanten genannt. Flagellation wird mit der Hand, oder mit Schlaginstrumenten wie Stöcke, Paddle oder Peitschen ausgeführt.

Spanking (der englische Begriff für hauen, verhauen) bezeichnet das Schlagen auf den bekleideten oder nackten Hintern. Auch benachbarte Körperteile wie die Oberschenkel, Rücken. Leichte Schläge auf die Geschlechtsorgane sind oft stimulierend. Aber Vorsicht mit der Intensität .Leichte Schläge auf die Genitalien können stimulierend sein, zu heftiges schlagen schmerzhaft und ungeil.
Auch beim Spanking kommt die flachen Hand oder ein geeignetes Schlagwerkzeug wie Rohrstock, Peitsche, Rute, Paddle, Tawse oder Flogger zum Einsatz. Neben speziellen BDSM Schlaginstrumenten* bietet der eigene Haushalt oft reichlich Auswahl. Teppichklopfer, Haarbürste, Regenschirm, Lineal, Kochlöffel, Schuhlöffel sind ebenfalls mögliche Schlagwerkzeuge. Ungeeignet sind Bambusstöcke,weil sie splittern und Ihr euch damit verletzen könnt.

Aus dem Englischen kommend steht der Begriff Spanking für eine in früheren Zeiten besonders im Bereich der Kindererziehung praktizierte Form einer Körperstrafe. Darunter werden meist auf das Gesäß ausgeführte Schläge verstanden. Abhängig von den verwendeten Züchtigungsinstrumenten abgeleitete Synonyme sind Caning, Paddling, Wipping, Flogging.

Mit Spanking als einvernehmliche Sexualpraktik („erotisches Spanking“) haben die früheren Körperstrafen nichts zu tun.

Worum geht es beim Spanking?

Es geht um das Spiel mit Lust und Schmerz, Macht und Ohnmacht. Motivation und Gründe aus denen Spanking stimulierend und erotisch empfunden wird sind vielfältig. Oft ist Spanking  Bestandteil von Fantasien und Rollenspielen. Bekannte Szenen sind in Shades of Grey und anderen Filmen/Büchern zu finden.

Auch bei Paaren  ohne BDSM Bezug kann Spanking im Vorspiel stimulierend und erregend sein. Leichte Schläge, besonders beim Vorspiel steigern die Lust. Aber aufpassen. Härtere Schläge die Masochisten im BDSM Spiel Lust durch Schmerz bereiteten, können beim Vanillasex Lustkiller sein. Deshalb vorsichtig beginnen und auf die Reaktionen des Partners achten.

Erotische Stimulation durch leichtes Schlagen mit einem leichten Flogger kann ganz nach Veranlagung stimulierend sein wie harte Schläge mit einer schweren Peitsche. Gut gemacht kann das hauen in beiden Varianten zum Orgasmus führen.

Spanking kann Teil von Rollenspielen sein, muss aber nicht. Ganz ohne das Spiel zwischen Sklave/Sklavin und Herr/Herrin kann damit erotisch stimuliert oder in einer Spankingsession Sadismus und Masochismus ausgelebt werden. Hier entsteht die Lust aus dem Schmerz der/des Masochisten.
Lau wissenschaftlichen Studien erhöhen die Schläge die Durchblutungsgeschwindigkeit im Körper erhöhen und vergrößern die Erregung. Der Körper wird für äußeren Reize sensibilisiert, und es entstehen Lustgefühle bei jedem berühren. In heftigeren Sessions, besonders beim reinen Spanking über längere Zeit wird es ein Spiel mit körpereigenen „Drogen“. Endorphinen und Adrenalin welche der Körper als Reaktion auf den Schmerzreiz ausschüttet und die für den Flagellanten/Bottom berauschend und stimulierend sind.
Wie das funktioniert lest Ihr weiter unten.

Welche Spielzeuge eignen sich für Anfänger zum  Spanking?

Beim wirken verschiedener Schlaginstrumente gibt es große Unterschiede. Auch die Wahrnehmung ist sehr unterscheidlich. Von wohligen sanften kribbeln bis zum heftigen bösen Schmerz ist alles möglich. Während ein weicher Lederflogger angenehmen und streichelnd ist, machen härtere Peitschen böse aua und das Verletzungsrisiko ist groß. Auch „härtere“ Spielzuge können
sanft streicheln. Dazu ist aber Übung nötig. Deshalb sollten Anfänger mit leichteren Spielzeugen beginnen und jedes verwendete Schlaginstrument mit einem leichten Schlag auf den eigenen Unterarm oder eine andere geeignete Stelle ausprobieren. Damit ihr einen Eindruck wie böse es „aua“ macht habt. Mit einem alten Kissen die Treffsicherheit trainieren ist ebenfalls ratsam.

Anfänger geignete Schlaginstrumente sind:

Die eigene Hand.

Am einfachsten ist Spanking mit der eigenen Hand. Dabei mit der flachen Hand schlagen. Seitlich auftreffend von oben nach unten ist dabei weniger schmerzhaft, als die direkte Schlagrichtung im rechten Winkel zur Handfläche.

  • Wirken: Je nach Fähigkeiten vom leichten Klaps bis zum heftigen Schlag. Gut geeignet zum Aufwärmen bei intensiveren Sessions und Vorspiel von Vanilla Sex oder Rollenspielen.
  • Geeignete Körperregionen: Gesäß, Oberschenkel
  • Gute Position des Bottom: „Übers Knie“ gelegt. Auf einem Bock, oder flach auf dem Bauch liegend.

Flogger

Als Flogger werden mehrsträngige Peitschen, bei denen mehrere/viele Schnüre oder Streifen an einen Handgriff befestigt sind bezeichnet. Flogger gibt es in verschiedenen Längen aus  verschiedensten Materialien. Als Material kommen Seilen, Leder,Ketten, Gummi, Latex zum Einsatz.

Flogger sind ein Fantastisches Spielzeug und multifunktional. Zärtlich streicheln, erregend massieren oder böse „zubeißen“. Mit einem Flogger kein Problem.

Für Anfänger sind kurze Flogger aus weichem Leder oder Latexstreifen geeignet. Flogger aus anderen Materialien, aus Gummi, Ketten und mit Schnüren sind heftiger in der Wirkungs und für ungeübte nicht einfach zu dosieren. Gleiches gilt für längere Flogger. Diese sind auf Grund ihrer Länge schwerer beherrschbar, so das es zu Fehlschlägen und schmerzhaften umschlagen kommen kann.

Flogger mit weniger Strängen wirken heftiger als Flogger mit sehr vielen Strängen.

Ideal für Spanking oder BDSM Anfänger sind Flogger aus weichen Lederstreifen*. Mit ihnen ist erregendes streicheln, sanftes massieren, aber auch intensiveres schlagen gut möglich. Höhere Ansprüche erfüllen hochwertigere Flogger*.

  • Wirken: Je nach Fähigkeiten des/der Aktiven vom leichten Streicheln, über sanftes Massieren bis zu spürbaren Schlägen. Gut geeignet beim von Vanilla Sex , für erotisches Massieren oder in Spanking Sessions.
  • Geeignete Körperregionen: Streicheln und leichte Schläge: -> der ganze Körper einschließlich Genitalien Gaanz vorsichtig!  Heftigeres hauen: ->das Gesäß, Oberschenkel, Oberarme, Rücken
  • Gute Position des Bottom: Streicheln und massieren: ->Auf Rücken oder Bauch flach liegend  Härteres Schlagen:-> auf einem Bock, oder flach auf dem Bauch liegend, gebeugt, am Kreuz fixiert.

! Schlagt das nur die Enden der Stränge am angepeilten Punkt auftreffen um schmerzhaftes umschlagen zu vermeiden. Dreht ihr beim Schlagen die Hand leicht im Gelenk fächert sich der Flogger auf. Damit die Stränge eher kompakt auftreffen haltet den Flogger mit einer Hand, und fasst die Stränge der anderen zusammen. Beim Schlagen zieht Ihr sie heraus und schlagt ohne die Hand beim Schlagen zu verdrehen.

Um zu erfahren was Ihr alles mit einem Flogger anstellen könnt, wie verscheidenen Flogger wirken und wie Ihr das selber macht, kommt am besten zu einem Workshop.

Reitpeitschen

Reitgerten und Reitpeitschen* sind bereits schmerzhaftere Schlaginstrumente. Vorsichtig damit beginnen und bei intensiveren Sessions vorher mit der Hand anwärmen. Reitgerten ohne Klatsche am Ende verursachen kaum Geräusche, verursachen aber heftige scharfe Schmerzen. Reitgerten* ohne Klatsche brennen mehr und hinterlassen beim heftigen hauen dünne Striemen. Reitpeitschen mit Klatsche* am Ende machen Klatschgeräusche wirken weniger heftig.

  • Wirken: Leichte Schmerzen bis heftiges „aua“(brennender Schmerz) Beim heftigen hauen ohne vorheriges anwärmen sind Striemen wahrscheinlich.
  • Geeignete Körperregionen: Gesäß, Oberschenkel, Oberarme(Vorsicht)
  • Gute Position des Bottom: stehend, auf einem Bock, gebeugt, am Kreuz fixiert.

Gut für Rollenspiele geeignet. So schlagen das nur der obere Teil der Gerte ohne Klatsche, oder bei der Reitgerten mit Klatsche nur die Klatsche auftrifft. Am Anfang besser kürzer kaufen. Je länger die Reitgerte ist und je heftiger geschlagen wird, desto schwieriger ist die Stelle zu treffen die angepeilt ist.(Vorher mit einem Kissen üben) Alternative zum Onlinkauf sind Läden für Reiterbedarf. Die haben eine große Auswahl und kein Problem wenn die Reitgerten nicht zum reiten benötigt wird. ;-).

Rohrstock

Der Rohrstock* ist wie eine Reitgerte ein  schmerzhafteres Schlaginstrumente. Ebenfalls vorsichtig beginnen und bei intensiveren Sessions vorher mit der Hand anwärmen. Rohrstöcke können länger anhaltende Schmerzen und Striemen die später zu blauen Flecken werden hinterlassen. Beim heftigen schlagen ohne vorheriges anzuwärmen kann die Haut verletzt werden.

  • Wirken: Leichte Schmerzen bis heftiges „aua“(brennender Schmerz) Beim heftigen hauen ohne vorheriges anwärmen sind Striemen wahrscheinlich.
  • Geeignete Körperregionen: Gesäß, Oberschenkel, Oberarme(Vorsicht)
  • Gute Position des Bottom: stehend, auf einem Bock, gebeugt, am Kreuz fixiert.

Ebenfalls gut für Rollenspiele (englische Erziehung, Schul-Rollenspiele) geeignet. So schlagen das nur der obere Teil des Rohrstocks* auftrifft. Am Anfang besser kürzer kaufen. Wie bei der Reitgerte gilt: je länger der Rohrstock ist und je heftiger geschlagen wird, desto schwieriger ist die Stelle zu treffen die angepeilt ist. (Auch hier vorher mit einem Kissen üben). Rohrstöcke aus Bambusrohr sind ist ungeeignet(Verletzungsgefahr).

Paddel, Lineal, Kochlöffel, Teppichklopfer

Paddel aus Leder* oder Holz*, Lineale oder Kochlöffel sind gut für Einsteiger geeignet weil sie sich leicht führen lassen. Aber Vorsicht sie können blaue Flecken beim heftigen schlagen verursachen. Auch hier vorsichtig beginnen und die Intensität steigern. Das bekannte Nudelholz ist für erotisches Spanking nicht geeignet weil es durch Form und Gewicht schwierig zu handhaben ist.

  • Wirken: Leichte Schmerzen bis heftiges „aua“(blaue Flecke).
  • Geeignete Körperregionen: Gesäß
  • Gute Position des Bottom: stehend, auf einem Bock, gebeugt, am Kreuz fixiert.

 

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Spanking Positionen, geeignete und ungeeignete Körperstellen

Positioniert euch so, dass ihr bequem und zielsicher schlagen könnt. Einige mögliche Positionen seht Ihr in der Grafik. Aber eurer Fantasie und Kretivität sind keine Grenzen gesetzt.

Gut geeignet: Übers Knie legen, vornüber gebeugt, über einen Bock oder niedrigen Schrank gelegt, stehend oder flach liegend, in „Hündchenstellung“ auf dem Bett oder einen niedrigen Schrank/Podest.

Ungeignete Körperregionen/Nogo Tabu Zonen (bei heftigeren Spanking mit harten Schlägen)

Mit Rohrstöcken, Gerten, Paddles und härter mit Floggern und der Hand nicht auf Körperregionen schlagen wo keine Fett und oder Muskelschicht Organe und Knochen schützt. Das sind:

  • Gelenke
  • Hals
  • Schienbein, Hüftknochen, Steißbein, Schlüsselbein
  • Lendengegend/Nieren
  • Brust
  • Kopf/Gesicht
  • Wirbelsäule
  • Genitalien

Geeignete Körperregionen

  • Gesäß
  • Oberschenkel
  • Wade
  • Oberarm

spanking positionen

Schlagspiele/Spanking Wie Du eine Session beginnst.

Zum vorbereiten die Spielzeuge griffbereit auslegen. Kerzen, Katze, Hund und die Ming-Vase außer Reichweite stellen sorgt für ungestörtes Spielvergnügen und vermeidet Schäden. Für einen sicheren, bequemen Stand für Top sorgen, und Bottom platzieren, dass er/sie zielsicher getroffen wird. Da eine längere Spanking Session anstrengend sein kann, eine bequeme Position für Bottom wählen. Schmerzen durch schlechte Lagerung, eine drückende Fixierung oder unbequeme Kleidung stören und sind zu vermeiden.

Gegen ein Glas Sekt um die Aufregung abzubauen ist nichts einzuwenden. Ansonsten ist Alkohol tabu, Drogen sowieso.

Da beim Spanking Bottom idealerweise halb oder völlig nackt ist, für ausreichende Wärme und ein entspanntes Umfeld sorgen. Egal ob härtere Spanking Session, oder leichtes Spanking als erotisches Vorspiel. Es ist wichtig das die Beteiligten sich entspannt „fallen“ lassen können und die Situation genießen.

Langsam beginnen. Nicht gleich zu Beginn „voll draufhauen“. Soll das Spanking Vorspiel für eine erotische Nacht werden, können ein paar zu harte Schläge schnell für ein vorzeitiges Ende sorgen. Aber auch im BDSM Kontext gibt es gute Gründe langsam zu beginnen.  Das Schmerzempfinden von Bottom ist am Anfang wesentlich höher als nach einer Weile hauen. Der Körper braucht Zeit um Adrenalin und Endorphine zu bilden die das Schmerzempfinden mildern und Bottom in einen Rausch versetzen. Außerdem ist eine gut durchblutete Haus wesentlich belastbarer als im „kalten Zustand“. Bei einer längeren Flag/Spanking Session Bottom und seine Haut deshalb aufwärmen. Das bedeutet mit der Hand oder leichten Schlaginstrumenten beginnen und langsam die Intensität steigern.

Wenn in Rollenspielen eine sofortige Abstrafung „nötig“ 😉 ist und ein vorheriges aufwärmen nicht ins Spiel passt, mit dem Rohrstock oder der Peitsche ebenfalls leicht beginnen(ja das geht). Dabei auf die Reaktionen von Bottom und der geschlagenen Körperpartien achten und die Intensität entsprechend dosieren.

Gut funktioniert Bottom zunächst mit der Hand streicheln um Aufregung, Stress und Angst abzubauen. Mit gelegentlichen leichten Schlägen mit der Hand weiter machen. Das Schlaginstrument wechseln und mit einen weichen/leichten Flogger die Intensität langsam steigern. Dazu weitere Schlaginstrumente, zum Beispiel Paddel einsetzen. Während die Intensität weiter gesteigert wird, die Schlaginstrumente wechseln.  Nicht ständig auf die gleich Stelle schlagen und nicht zu schnell schlagen, damit Bottom zwischen den Schlägen Zeit hat den Schmerz zu bewältigen. Diese Phase kann gut 20 bis 30 Minuten dauern. Die Intensität nicht zu schnell steigern. Bottom und sein/ihr Körper brauchen Zeit um sich die Schläge und den Schmerz zu reagieren/einzustellen.

Reagiert Bottom weniger auf intensivere und härtere Schläge, atmete er/sie gleichmäßig und ruhig, kann die Intensität weiter gesteigert und mit „härteren“ Schlaginstrumenten geschlagen werden. Zwischen den Schlägen hilft gelegentliches streicheln, Körperkontakt und Stimulanz von Brustwarzen und anderen erogenen Zonen Bottom sich weiter zu entspannen, Verspannungen zu lösen und sich dem Rausch hinzugeben.

Dabei auf Reaktionen und Gemütslage achten. Bottom sollte Reaktionen zeigen. Also auch „aua“ sagen wenn etwas „aua“ ist. Oder bei viel „aua “ schreien.(Knebel vermeinden hier Hörschäden bei Top und eventuellen Ärger mit dem Nachbarn;-)) Das erleichtert Top ein realistischen einschätzen wie seine Arbeit/Mühe wirkt.

Übermäßiges Gequatsche und permanente Nachfragen wie es gerade geht stören oft. Daher ist es besser Nachfragen ins Spiel einzubinden. Zum Beispiel bei Bestrafungen den Delinquenten mit zählen lassen. An der Stimmlage ist gut der momentane Level von Bottom abzulesen. Ansonsten ist statt nachzufragen „War das gut, hat das weh getan? (außer bei Schlägen bei denen sicher ist das sie weh tun ;-)) besser zu fragen „Wie gehts dir?“ Der Ampelcode ist ebenfalls eine Möglichkeit.

Mit zunehmenden Erfahrung funktioniert das immer besser. Hinterher über Eindrücke und Gefühle reden hilft Rückschlüsse zu ziehen damit die Session das nächste Mal noch ein Stück besser wird.

Redet miteinander, habt Spaß und eine gute Zeit.

Wer das alles life sehen möchte, für noch mehr Infos und praktisches üben, kommt einfach zu einem meiner Workshops. Tragt euch zum Newsletter ein, so bekommt Ihr rechtzeitig alle Infos.

Über Lob, Kritik, Anregungen und Meinungen in den Kommentaren freue ich mich.

Lady Reena

Ihr trefft mich im privaten und professionellen SM/Fetischbereich. Privat gelegentlich auch auf der passiven Seite, im professionellen Bereich als Bizarrlady. Hier geht es um Praktiken, Hilfe, Anleitungen und Gedanken über die ich mich gern mit anderen austauschen möchte, und/oder die ich schon lange einmal sagen wollte :-). Freue mich auf eure Kommentare und vielleicht auch ein näheres kennenleren.

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